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Aus der Gemeinderatssitzung vom 04.07.2017

 

Der Gemeinderat befasste sich in seiner letzten Sitzung erneut mit den Neubau der Kindertagesstätten im Gemeindegebiet Bruckberg. Dabei wurde die Errichtung eines zusätzlichen, viergruppigen Hortes in Gündlkofen an der Grund- und Mittelschule beschlossen. Die Planungen für den Neubau einer zweigruppigen Kinderkrippe und eines zweigruppigen Kinderhortes im Ortsteil Bruckberg bleiben weiterhin bestehen.

Zu Beginn der Sitzung bezog der Erste Bürgermeister Wilhelm Hutzenthaler Stellung zu den aktuellsten Gerüchten, wonach Bestrebungen erkennbar wären, die Schule im Ortsteil Bruckberg zu schließen. Derartige Gerüchte entsprechen nicht den Tatsachen. Weder der Gemeinderat noch der Erste Bürgermeister hätten die Absicht, den Schulstandort Ortsteil Bruckberg aufzugeben. Es gibt derzeit keinerlei Veranlassung, über eine Schließung des Schulstandortes nachzudenken, weil die Schülerzahlen der kommenden Jahre stabil sein werden. Anschließend wurde das Wort an Frau Zangl und Frau Voerkelius vom Kreisjugendamt Landshut übergeben, die eine Präsentation über die rechtlichen Grundlagen und Anforderungen der Kinderbetreuung vorstellten. Dabei gingen Sie auf die Situation in der Gemeinde Bruckberg ein und stellten entsprechende Kinderzahlen in Bezug auf die Gemeinde vor. Der erste Bürgermeister betonte daraufhin deutlich den Bedarf nach einem weiteren Kinderhort in Gündlkofen und unterbreitete dem Gemeinderat den Vorschlag, in Gündlkofen einen viergruppigen Kinderhort zu errichten. Dabei wäre vorstellbar, wie geplant, in Bruckberg ein Gebäude mit zwei Kinderkrippen- und zwei Hortgruppen zu errichten, oder aber, von der derzeitigen Beschlusslage abweichend, ein Gebäude mit zwei Kinderkrippen und zwei Kindergartengruppen zu errichten. Anhand von Erfahrungswerten und den Schülerzahlen vergangener Jahre wird man davon ausgehen können, dass von den 431 aufgeführten, schulpflichtigen Kindern etwa 250 Kinder die Grund- und Mittelschule Bruckberg – Gündlkofen besuchen werden und somit der Bedarf für insgesamt sechs Hortgruppen im Gemeindegebiet gegeben sein wird. Bezüglich der Trägerschaft der künftigen Einrichtungen gab Herr Mündel, als Trägervertreter der katholischen Kirchenstiftung, eine kurze Stellungnahme ab. Er sprach sich gegen zwei Standorte für einen Kinderhort aus, da dies mit einem höheren Personalbedarf und Kosten verbunden ist. Sollte sich die Gemeinde dennoch dazu entschließen, zwei Standorte für den Kinderhort zu bauen, so wäre es aus Sicht des kirchlichen Trägers lediglich vorstellbar, dass es sich dann um zwei voneinander unabhängige Einrichtungen handeln sollte. Beim Erzbischöflichen Ordinariat München gibt es einen Grundsatzbeschluss, wonach keine Ausweitung der Kinderbetreuung mehr vorgesehen ist. Dazu würde zwar die Schaffung einer neuen Kindereinrichtung (Kinderkrippe) bzw. die Installation eines zusätzlichen Standortes gehören, aber nicht die quantitative Aufstockung einer bestehenden Einrichtung um weitere Gruppen. Somit wäre die Aufstockung des derzeit bestehenden (provisorischen) Hortes in Gündlkofen unter der voraussichtlichen Trägerschaft der katholischen Kirchenstiftung möglich. Ob die Trägerschaft auch für die neue Kindertageseinrichtung im Ortsteil Bruckberg übernommen wird, wäre noch mit dem Ordinariat zu klären. Das Gremium entschloss sich daher, einen viergruppigen Hort in Gündlkofen zu errichten und die Verwaltung damit zu beauftragen, einen Planer auszuwählen. Der Beschluss vom Februar 2017, im Ortsteil Bruckberg ein Gebäude mit einer zweigruppigen Kinderkrippe und einem zweigruppigen Hort zu errichten, wird nicht erneut zur Entscheidung gestellt, sondern wie beschlossen weiter umgesetzt.

 

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