„Ansturm“ auf Corona-Impfungen

    Knapp 750 Impfungen am gestrigen Sonntag verabreicht – vorherige Terminvereinbarung erforderlich

    Fast 750 Immunisierungen gegen das Corona-Virus wurden gestern im Impfzentrum des Landkreises Landshut in Kumhausen-Preisenberg durchgeführt – der höchste Wert seit Monaten. Rund die Hälfte der Impflinge hat sich für die Drittimpfung entschieden – ein beträchtlicher Teil, knapp 270 Personen, haben sich gestern das erste Mal gegen das Corona-Virus impfen lassen.

    Aufgrund des enorm hohen Andrangs waren längere Wartezeiten nicht zu vermeiden, auch wenn das Impfzentrum im Vorfeld alle bestehenden Möglichkeiten ausgeschöpft haben, um den Betrieb trotz dieses Ansturms so reibungslos wie möglich zu gestalten. Aus diesem Grund bittet das Impfzentrum unbedingt darum, sich vor der Impfung über das zentrale Portal BayIMCO online zu registrieren und einen Termin zu buchen. Es ist unter www.impfzentren.bayern erreichbar. Ab Mittwoch, 17. November 2021 ist eine vorherige Anmeldung verpflichtend. Nur so kann der Betrieb sichergestellt werden. Wichtig in diesem Zusammenhang: Zum jetzigen Zeitpunkt sind Drittimpfungen erst sechs Monate nach Abschluss der ersten Impfserie möglich.

    Da die Datensätze aus Erst- und Zweitimpfung nicht mehr verfügbar sind (diese wurden von zentraler Stelle gelöscht, Stadt und Landkreis hatten hierauf keinen Einfluss), müssen auch bei den Drittimpfungen alle Daten neu erfasst werden. Für den einzelnen ist es ein überschaubarer Aufwand von wenigen Minuten – am Impfzentrum würde es Prozess aber deutlich beschleunigen und Wartezeiten für die Impflinge merklich verkürzen. Zudem erleichtert es die Planungen zum Einsatz des vorhandenen Impfstoffes erheblich. Das Impfzentrum arbeitet mit Hochdruck daran, die Kapazitäten zu erhöhen.

    Das Impfzentrum des Landkreises Landshut in Kumhausen-Preisenberg ist von Sonntag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Neben dem Impfzentrum bieten auch Hausärzte, Fachärzte und Betriebsärzte Impfungen gegen das Corona-Virus an.

    Nach wie vor schwierig gestaltet sich die Corona-Lage in den Akutkliniken und bei den Rettungsdiensten. Die Transportzahlen von Patienten, mit und ohne Covid, steigen unentwegt an: Durch die angespannte Lage in den Intensivstationen werden immer weitere Wege zur Verlegung stabiler Patienten nötig – sie müssen zum Teil mehrere hundert Kilometer weit verlegt werden, um in den umliegenden Kliniken Kapazitäten für weitere, akute Notfälle zu schaffen. Denn das laufende Notfall-Geschehen – seien es Unfälle, Schlaganfälle oder Herzinfarkte – macht auch während der Pandemie keine Pause. Eine große Belastung auch für die Rettungsdienste, da die Mitarbeiter deutlich länger unterwegs sind, damit ein Patient behandelt werden kann. Dies kann nur durch den Einsatz eines weiteren Rettungswagens bewerkstelligt werden, der speziell für Verlegungen vorgehalten wird.

    Auf den Normalstationen der regionalen Akutklinken werden aktuell 45 covid-positive Patienten behandelt (+ 4 seit Freitag), intensivmedizinisch betreut werden müssen in diesem Zusammenhang derzeit zehn Personen (- 2).

    Über das Wochenende wurden dem Staatlichen Gesundheitsamt Landshut 695 neue Corona-Infektionen von Bürgerinnen und Bürgern aus der Region Landshut gemeldet – damit wurde bei insgesamt 18 119 Personen seit Pandemiebeginn eine Infektion mit SARS-CoV2 und seinen Varianten festgestellt. Bei 15 394 konnte die Quarantäne wieder aufgehoben werden (+ 353). Aktuell befinden sich 2 426 Personen mit laufender Corona-Infektion in häuslicher Isolation (+ 342), hinzu kommen ihre engen Kontaktpersonen. 

    Es wurde kein weiterer Todesfall gemeldet: Mittlerweile sind seit Pandemiebeginn 299 Bürgerinnen und Bürger der Region Landshut in Zusammenhang mit dem Virus verstorben.

    Die 7-Tages-Inzidenzen kennen aktuell nur eine Richtung: Für die Stadt Landshut weist das Robert-Koch-Institut heute einen Wert von 477,7 aus, im Landkreis liegt die Wocheninzidenz heute bei 847,4. (Stand: 15. November 2021)

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