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Aus der Gemeinderatssitzung

Gemeinderatssitzung vom 05.09.2017

Der Gemeinderat in Bruckberg hat ein neues Mitglied: Benjamin Ostermeier aus Tondof rückt für den Ende Juli ausgeschiedenen SPD-Kommunalpolitiker Richard Hampl-Portenlänger nach. In der Gemeinderatssitzung am 05. September legte Ostermeier seinen Eid ab. Des Weiteren wurde über den Standort des geplanten viergruppigen Hortes westlich von der Grund- und Mittelschule Gündlkofen abgestimmt sowie über die Senkung der Gebühren und Beiträge für die Abwasserbeseitigungsanlage ab dem Jahr 2018.

In der vergangenen Sitzung berieten die Gemeinderäte über den Standort des geplanten viergruppigen Hortes in Gündlkofen. Bereits in der Sitzung Anfang Juli war sich das Gremium einig, dass neben dem geplanten Hort an der Grundschule Bruckberg ein weiterer Hort nötig sei, um den steigenden Bedarf an Plätzen in der Kindertagesbetreuung gerecht zu werden. Dieses Vorhaben nimmt nun auf dem Papier Gestalt an. Martin Goldbrunner vom Münchner Architekturbüro „Goldbrunner + Hrycyk“ stellte den Räten den Vorentwurf vor. Östlich des Schulgebäudes befindet sich eine größere Fläche, auf der vor allem vormittags die Schulkinder spielen, sagte Goldbrunner. Um dieses Gebiet nicht zu verbauen, sei es sinnvoll, das Hortgebäude westlich von der Schule zu errichten. Ausschlaggebend für die Planung an der westlichen Seite waren für die Architekten zudem zwei weitere Punkte. Zum einen existiere dort bereits eine freie Fläche. Zum anderen seit mit dem Parkplatz schon eine Anbindung vorhanden. Dieser könne dann auch von den Eltern genutzt werden, die ihre Kinder vom Hort abholen. Geplant ist ein zusätzlicher Weg vom Parkplatz zum Hortgebäude. Laut Bürgermeister Wilhelm Hutzenthaler und Architekt Goldbrunner könnten die Bauarbeiten im nächsten Jahr beginnen. In 2019/2020 könnte der Hort dann fertig sein. In der nächsten Gemeinderatssitzung am 26. September wollen die Planer aus München detailliertere Entwürfe vorstellen. Als weiterer Tagesordnungspunkt wurde über die Höhe der Beiträge und Gebühren zur Abwasserbeseitigung ab 01.01.2018 abgestimmt sowie die dazugehörigen Satzungen erlassen. Frau Radlbeck vom Kommunalberatungsbüro veranschaulichte anhand einer Präsentation die Berechnungsgrundlagen der neuen Beiträge und Gebühren. Ab dem kommenden Jahr beträgt die Niederschlagswassergebühr pro m² 0,21 Euro (vorher 0,26 Euro) und die Schmutzwassergebühr 1,25 Euro (vorher 1,95 Euro). Grund für diese Senkung ist die stark rückläufig kalkulatorische Abschreibung und Verzinsung aufgrund der hohen Beitragseinnahmen aus dem Industriegebiet. Mit der Neukalkulation der laufenden Abwassergebühren wurde auch die Neukalkulation der einmaligen Herstellungsbeiträge in Auftrag gegeben. Auch hier ist die Höhe leicht rückläufig: der Beitrag pro m² Grundstücksfläche (Aufwand Niederschlagswasser) beträgt künftig 1,99 Euro (vorher 2,22 Euro) und der Beitrag pro m² Geschossfläche (Aufwand Schmutzwasser) beträgt 14,94 Euro (vorher 16,84 Euro). Einstimmig wurden anschließend die Billigungsbeschlüsse für die Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans „SO Bartmühle“ sowie die Aufstellung des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „SO Wohnen und Gewerbe Bartmühle“ beschlossen. Der darauffolgende Tagesordnungspunkt „Aufstellung eines Vorhaben bezogenen Bebauungsplans für die Errichtung einer Photovoltaikanlag auf einer Gesamtfläche von etwa 12000 m²“ wurde dagegen vom Gremium abgelehnt. Einig waren die Räte sich auch bei der Auftragsvergabe für die Fernwirkeinrichtung der Pumpstationen, der Schaltschrankreparatur der Pumpstation in der Fliederstraße, der Auftragsvergabe Fachplaner für den Kinderhort Gündlkofen sowie der Beauftragung eines Planers zur Durchführung der brandschutztechnischen Instandsetzung der Schule Gündlkofen. Auch den jährlich wiederkehrenden Anträgen der Sportvereine Bruckberg und Gündlkofen auf Zuschuss zur Sportförderung wurde stattgegeben.

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