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Herstellungsbeitrag

gültig ab 01.04.2013

Für Neuanschließer (in der Regel Neubauten) betragen die Beitragssätze

  • Beitrag je m² Grundstücksfläche 1,78 €
  • Beitrag je m² Geschossfläche 6,75 €


Für sog. Altanschließer, d.h. Grundstückseigentümer, deren Grundstücke vor dem 01.01.1997 an die Wasserversorgungsanlage angeschlossen wurden, gelten bei einer Nacherhebung z.B. bei An- und Umbauten, Wintergärten usw. folgende Beiträge.

  • Beitrag je m² Grundstücksfläche 1,14 €
  • Beitrag je m² Geschossfläche 4,32 €


Für unbebaute, aber bebaubare Grundstücke, für die vor 1997 bereits ein Beitrag gezahlt wurde, die aber noch nicht durch einen Hausanschluss an die Wasserversorgungsanlage angeschlossen sind, betragen die ermäßigten Beiträge im Falle einer nachträglichen Bebauung für bereits veranlagte Grundstücks- und Geschossflächen:

  • Beitrag je m² Grundstücksfläche 0,64 €
  • Beitrag je m² Geschossfläche 2,43 €
Rechtlicher Hintergrund

Im Kommunalabgabengesetz (KAG) - Artikel 5 - schreibt der Gesetzgeber vor, dass der Aufwand für die Herstellung der öffentlichen Wasserversorgungsanlagen von den Grundstückseigentümern oder den Erbbauberechtigten getragen werden müssen. Herstellungsbeiträge sind ein besonderes Entgelt dafür, dass einem Grundstück durch die Möglichkeit des Anschlusses an eben diese öffentliche Einrichtung Wasserversorgungsanlage ein Vorteil erwächst. Der Herstellungsbeitrag wird einmalig festgesetzt.

Die Beitragssätze sind in der Beitrags- und Gebührensatzung des Zweckverbandes geregelt.

Herstellungsbeitrage entstehen

  • sobald das Grundstück an die Wasserversorgungseinrichtung angeschlossen ist oder werden kann
  • mit Abschluss einer Sondervereinbarung

Wenn eine Veränderung der Fläche, der Bebauung oder der Nutzung des Grundstücks vorgenommen wird, die beitragsrechtliche Auswirkungen hat, entsteht die Beitragsschuld mit dem Abschluss dieser Maßnahme.