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Wasserzweckverband Bruckberg investiert in Notverbundleitung zur langfristigen Sicherstellung der Wasserversorgung

Juli 2017: Symbolischer Spatenstich für ein wichtiges Projekt: 1. Vorsitzender Wilhelm Hutzenthaler (1. von links), stellvertr. Vorsitzender Lorenz Kollmeder (3. von rechts) mit Vertretern des planenden Ingenieurbüros Kienlein, der ausführenden Firma Ludwig Rieder sowie Sigrid Schreiber, Markus Gründl und Armin Gabriel des WZV Bruckberg.

Anfang Juli begannen die Bauarbeiten für die Notverbundleitung zwischen den Wasserleitungsnetzen Bruckberg und Attenhausen. Für den Fall, dass die Wasserversorgung in Bruckberg oder Attenhausen ausfallen sollte, entsteht durch diese Verbundleitung ein zweites Standbein, über das die Trinkwasserversorgung der Bürger bei Notfällen oder Engpässen sichergestellt werden kann.

Das Projekt wurde langfristig geplant. Bereits 2011 gab es Überlegungen für einen Notverbund, um die Versorgung der Bürger langfristig zu sichern. Nach der Zusammenführung der beiden Zweckverbände „Bruckberg-Gündlkofen“ und „Attenhausener Gruppe“ zum Zweckverband „Wasserversorgungs-gruppe Bruckberg“ im Jahr 2015 konnte die Maßnahme nun in Angriff genommen werden.

Die Leitung wird im Ortsteil Widdersdorf an die bestehende Trinkwasserleitung angeschlossen und in südlicher Richtung im Feldweg bis zum Hochbehälter in Bruckberg verlegt. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen den wasserspeichernden Erdbehältern in Bruckberg (Bergstraße) und Attenhausen (Angerweg). Ausführendes Unternehmen für den Leitungsbau ist die Firma Ludwig Rieder GmbH aus Bayerbach, die Bauüberwachung obliegt dem Ingenieurbüro Kienlein aus Buch am Erlbach, das auch für die Planungen zuständig war. Insgesamt werden rund 2 Kilometer Wasserleitung verlegt. Des Weiteren wird in Widdersdorf ein Druckpumpwerk erstellt, um das Wasser in beide Netze fördern zu können. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt rund 500.000 Euro.

Die Verbindungsleitung wurde Ende September fertiggestellt, im Anschluss werden die elektronischen und hydraulischen Arbeiten sowie die Einbindung der Leitung in das bestehende Versorgungsnetz durchgeführt. Bei planmäßigem Abschluss aller Arbeiten kann der Notverbund Ende Oktober in Betrieb genommen werden.